Pressestimmen
Pressestimmen und Medienberichte über Chorale Feminale.
Das sagt die Presse:
WAZ (11.11.2014)
"Zwischen Schmusetuch und Rheumadecke"
„Chorale Feminale“ singt ein urkomisch-besinnliches Chor-Programm im „AlldieKunst“ Haus.
Vor einem zahlreichst erschienenen Publikum sangen die Frauen des Chores „Chorale Feminale“ im „AlldieKunst“ Haus. Jedes ihrer spritzig-witzigen Lieder und auch die zwischendurch präsentierten kleinen Geschichten und Sketche sprach so manch einer Zuhörerin aus der Seele, denn das ist klar: Hier geht es um die Frauen-Perspektive. Wechseljahre, Lust auf einen „neuen Alten“ und die sinnigen Finessen der weiblichen Ehe-Hälfte, um den Mann bei der Stange zu halten. Und wie diese 16 Hobby-Sängerinnen das stimmlich und spielerisch rüberbringen, das hat durchgehend höchst vergnügliches, teils erstaunliches Niveau.
Frech, köstlich, mit viel natürlichem Charme, gerade auch bei den Solo-Parts – so kommt jeder der Protagonistinnen mal nach vorn und traut sich, sich was von der Seele zu singen oder zu erzählen. Das kommt so authentisch, so unverklemmt rüber, dass es einfach eine große Freude ist, diesem Chor zuzuhören.
Berührend und von einiger lebenserfahrenen Tiefe dann zwei Lieder der zweiten Programm-Hälfte: „Ende Dezember“ und eine Adaptation des „Wind of Change“. Und dann gab es wieder gehörig was für die Lachmuskeln mit der Geschichte einer Frau, die für ihre Beerdigung schon mal vorkocht - und einfriert, damit wirklich alles gut vorbereite ist.
Einer der recht vereinzelten Männer, die den Weg zu diesem ausgesprochen „Frauen-affinen“ Abend mitgegangen sind, ist Christoph Stichelmann aus Essen: „Zuerst war ich etwas skeptisch wegen, na ja Frauenthemen. Aber es ist wirklich klasse und macht viel Spaß, hier zuzuhören und zu sehen!“
Auf die Frage, woher denn all diese trefflich-witzigen Texte kommen, antwortet Chorleiterin Hilde Feld, seit vielen Jahren Musikpädagogin für die Musikschule Velbert und selbst versierte Kabarett-Frau: „Da sind Titel aus den 1930ern ebenso vertreten wie Georg Kreisler und Ina Müller. Wir suchen das gemeinsam aus.“
Hut ab übrigens auch für die dramaturgisch sehr stimmige Programm-Gestaltung. Die Zusammenstellung der Lieder, sowie die Zwischenszenen und Ansagen bewegt sich hier keinesfalls auf Laien-Level, vielmehr könnte man sich das sogar gut mal fürs Fernsehen wünschen. Gerburg Jahnke muss da nicht allein stehen.
Lisa Bianchini, Velbert
Südanzeiger Essen (01.03.2014)
"Ich bin die Frau meines Lebens"
Chorale Feminale - Kabarettistischer Frauenchor mit "Auslandsvertretung" probt in Rüttenscheid.
Wer glaubt, dass es bei den Proben eines kabarettistischen Frauenchores niemals langweilig wird, alle stets bunt durcheinander reden und natürlich auch die Herren der Schöpfung gerne mal "ihr Fett weg kriegen", der hat absolut Recht. Zumindest bis Chorleiterin Hilde Feld die Bildfläche betritt ...
Dr. Thomas Reinert (20.11.2013)
Auftritt Chorale Feminale 16./17.11.2013 Katakomben, Girardethaus, „Auf halber Strecke“
„Auf halber Strecke“...
Wenn man das als Ausdruck einer Zwischenbilanz versteht, dann haben die 17 Damen von „Chorale Feminale“ noch viel vor: denn es gibt diesen „Ruhrgebiets-Frauenchor“ im kommenden Jahr bereits seit einem Vierteljahrhundert!
Und dass dieser Chor quicklebendig ist, erwies sich jüngst einmal mehr in zwei gut besuchten bzw. ausgebuchten Abenden in den „Katakomben“ im Girardethaus.
Unter der Leitung von Hilde Feld, die auch auf dem Klavier den Ton angab, präsentierte das Ensemble ein dichtes Programm rund um das Thema „Älter- und Alt-werden“. Nicht etwa traurig und resignativ, nein, sondern wie der Untertitel der Veranstaltung lautete: als „Glück der 2. Pubertät“.
Ob mit „zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke“ oder der frechen „Ode an die Verflossenen“: diese Frauen stecken voller Leben und Freude, Spott und Energie.
Da werden männliche wie weibliche Versteck-Allüren schonungslos, aber mit Augenzwinkern entlarvt, wenn es um eigene Schwächen geht. Da werden die vielen verborgenen Stärken der Frauen im Alltag ohne Aufdringlichkeit vor Augen geführt.
Das Ganze in einer schier großartigen musikalischen und sprachlichen Präzision, einer lebendigen Choreographie und vor allem mit einer allen Sängerinnen anzusehenden und anzuhörenden Freude und Lebendigkeit.
Mit seinem furiosen Feuerwerk der Lieder und überraschenden Einfällen, seinen zu schallendem Gelächter führenden, hin und wieder aber auch nachdenklichen Beiträgen erreichte das Ensemble das Publikum ziemlich total: von Beitrag zu Beitrag steigerte sich die Begeisterung der ZuhörerInnen bis zu Trampeln und Standing Ovations am Ende.
Zugaben selbstverständlich!
Nicht selbstverständlich, aber sehr sympathisch, dass sich der Chor kurzfristig entschlossen hatte, die Hälfte der Einnahmen für die Sturmopfer auf den Philippinen zu spenden.
Man mag dem Chor nur zurufen: weiter so! Wir freuen uns auf die zweite Hälfte.
Mypott.de (15.11.2010)
Der Förderverein des Soroptimist Clubs Gelsenkirchen/Ruhrgebiet lud am Freitag, 12. November zu einem witzigen und hintergründigen Benefizkonzert ein: "Tönekes und Dönekes aus'm Pott" heißt das aktuelle Programm des Essener Frauenchors "Chorale Feminale". Passend zum Kulturhauptstadtjahr präsentieren die stimmgewaltigen Damen Ruhrgebietslieder, Freches und Schräges, gute-Laune-Lieder, aber auch besinnliche und frauenthematische Songs. Das Benefizkonzert fand im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt.
WAZ Hattingen (20.06.2010)
Extraschicht auf der Henrichshütte
Frauen mit bissigen Sprüchen … Die kabarettistische Frauen-Gruppe Chorale Feminale singt im Chor, tanzt, scherzt und geht sarkastisch gegen das Schubladendenken vor. Die Frauen sind humorvoll, ironisch und nehmen alles – auch sich selbst – auf die Schippe. Mit ihrem Programm "Tönekes und Dönekes aus’m Pott" bringen sie das Publikum zum Lachen. "Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt" …. singen die elf Frauen zu Klaviermusik. Das Publikum macht mit. Dann zählt die Gruppe abwechselnd auf, was es für Besonderheiten in den verschiedenen Städten der Welt gibt. … So spielen sie mit Klischees und Vorurteilen. … Dann beschließt der Ehemann einer Frau, nach Paris zu reisen. Die dreckigen Socken und der ausbleibende Qualm in der Bude erfreuen sie und auch, dass sie nicht andauernd die Weltmeisterschaft im Fernsehen sehen muss. Aber dann "war er mir doch am Fehlen, ich mein, nach 17 Jahren gewöhnste dich an allet." Der ganze Frauenchor seufzt daraufhin "Ach mein Willi, wenn er Schätzken für mich sacht!" … Auch über die Liebe zum Schrebergarten singen die Frauen … Die Heimat, das Ruhrgebiet, beschreiben sie so: "Ich hab’ so ’ne Vielfalt noch nie gesehen …"
WZ/Generalanzeiger Sprockhövel (12.03.2010)
Ode ans Ruhrgebiet mit Witz und Charme: Frauenchor Chorale Feminale mit gelungenem Kulturhauptstadt-Programm
"Tönekes und Dönekes aus’m Pott" waren anlässlich des Weltfrauentages im IG Metall Bildungszentrum Sprockhövel zu hören. … Im Rahmen des Projekts Kulturhauptstadt 2010 haben die fast 20 Sängerinnen unter der Leitung von Hilde Feld ein facettenreiches Potpourri aus gewitztem Gesang, humorvollen Sketcheinlagen und einigen gesellschaftskritischen Untertönen entworfen. … brachte die geballte Frauenpower auch die eine oder andere Ode an das Ruhrgebiet auf die Bühne. … ein durchweg gelungenes Programm, mit dem die Frauen bewiesen, dass sie zu recht ihr zwanzigjähriges Bestehen feiern. … Im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal herrschte Begeisterung. …
WAZ Sprockhövel (11.03.2010)
Kritik mit Humor und Witz
… Stellvertretend für den Tatendrang starker Frauen traten … "Chorale Feminale" auf. Mit ihren Texten besangen sie kritisch, mit Witz und unverblümt, wie das Leben als Frau oder der Alltag im "Pott" so von statten geht. Mal besangen sie die Schönheit der Stadt Gelsenkirchen, ein anderes Mal die Ehe mit dem nicht ganz so treuen „Williken“. Als es dann hieß, Frau werde nur erregt, wenn der Mann eine Jogginghose trägt, tobte der Saal. Humorvoll auch die Kritik am Gesundheitssystem. Da kam das Euro-Norm-Gebiss zum Einsatz. … "Eine Liebeserklärung an das Ruhrgebiet" … Auch das weibliche Publikum war von dem Essener Chor begeistert. "Die Mädels sind klasse, die Ideen vielfältig und witzig." …
WAZ Essen (13.11.2009)
Kein Blatt vor den Mund genommen
Am Freitag, 13. November, präsentierte Chorale Feminale unter dem Motto "20 Jahre – und kein bisschen heiser" sein aktuelles Programm im ausverkauften Rüttenscheider Katakomben-Theater und feierte sein 20jähriges Jubiläum. In den vergangenen zwei Jahrzehnten sangen sie bereits über die Belästigung von Frauen in der U-Bahn, männliche Sextouristen oder das traditionelle Frauenbild, das ihnen einst nicht viel mehr als "Kirche, Küche, Kinder" zugestanden habe. Auch heute singen die Frauen von Chorale Feminale nach wie vor über durchaus gesellschaftskritische Themen, wie etwa über die Auswirkungen von Hartz IV. Vermehrt nehmen jedoch auch Liebeslieder oder selbstironische Betrachtungen des modernen Frauenbildes Einzug in ihr Programm. Wie es sich für einen Frauenchor gehört, wurden natürlich in einigen Stücken auch die Männer ordentlich durch den Kakao gezogen. …
The Rüttenscheider, Essen (10/2006)
Unbeschreiblich weiblich
Mit Stimme, Wut und Humor singt Chorale Feminale von Rüttenscheid aus gegen weibliche Sprachlosigkeit an – und tut dabei Gutes: Am 21.10. zum Beispiel in einem Benefizkonzert für die Gesamtschule Bockmühle. Dazu haben sich die 16 Frauen sogar mit Männern zusammengetan, nämlich denen vom "Neuen Essener Tennischor". Mutig von den Tennisherren, denn die Damen nehmen kein Blatt vor den Mund. Altvertrauten Schlagern verpassen sie freche Texte, bohren in alten und neuen Wunden des Geschlechterkampfes und lassen Männer oft ziemlich alt aussehen. "Aber die können ja jetzt live kontern", meint Hilde Feld, die den Chor seit 1989 leitet. Unter ihrer Leitung machte sich Chorale Feminale landesweit einen Namen. …
Münstersche Zeitung Ochtrup (15.05.2006)
Reichlich weichlich – Chorale Feminale zeigt den Männern, wo der Hammer hängt
… Dass die Sanges- und Darstellkunst der zwölf Frauen starken Gruppe und ihrer Chorleiterin Hilde Feld hingegen dem Gipfel aller Verlockungen glich, erfuhr das Publikum schon nach wenigen Darbietungen. Neben den stimmlich beachtenswerten Leistungen ließ nicht zuletzt die offensichtliche Freude an ihrem Tun der bestens aufeinander eingespielten Damen den Funken überspringen. In neuen und bekannten Melodien verpackten sie … ihre ernsten und humorvollen Erkenntnisse aus dem Reich der zwischenmenschlichen Beziehungen und weiblichen Eigenarten. … ein gleich bleibend hohes Niveau an amüsanter Unterhaltung. Und die drehte sich um Themen, die das weibliche Geschlecht im Innersten beschäftigen. Von Orangenhaut beispielsweise bis hin zur besten Freundin, vom Wetter über den Gebrauch von Feinstrumpfhosen, von schlechter Laune und vor allem: von Männern. …
NRZ Oberhausen (11.03.2006)
Die Gleichstellungsstelle hatte am Weltfrauentag zu ihrem 20jährigen ins Ebertbad eingeladen … und zwischendurch gab’s jede Menge witzige Unterhaltung – mit dem Programm "Haste Töne" vom Frauenchor Chorale Feminale.
WAZ Oberhausen (11.03.2006)
Männer allein zu Haus: Weltfrauentag im Ebertbad
… Humorvoll zeigte sich der Essener Frauenchor Chorale Feminale. Mit einer Mischung aus Gesang und Kabarett parodierten die Frauen den Geschlechterkampf. …
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